Der, der zwischen den Welten tanzt, tanzt auch irgendwo auf diesen Seiten. Grafik © 2024 Lipowski

Piratenpartei: Schramm lässt illegale Raubkopie löschen

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„Internet-Exhibitionistin“ strauchelt über Raubkopie!
Moment! War die Piratenpartei nicht eine Partei, die für das freie Kopieren von Daten zu nicht kommerziellen Zwecken steht?
Stand das nicht sogar im Piraten Parteiprogramm?
Stimmt! Das stand da.

Interessiert aber niemanden, wenn es ans eigene Geld geht.
So wie damals im Fall von Frau Schramm.

Vorstandsmitglied der Piratenpartei

Frau Schramm war mal Vorstandsmitglied der Piratenpartei und hat sich damit offiziell dazu bekannt, sich für das freie Kopieren von Daten zu nicht kommerziellem Zwecke stark zu machen. Zumindest dann, wenn es fremden Daten an den Kragen gehen soll. Naturgemäß sah sie es bei ihren eigenen Buch in PDF-Form jedoch anders und verbot das Kopieren ihrer vor Selbstbeweihräucherung strotzenden Buchstabenkombinationen.

Wer klickt hier denn wo

Spackeria-Mitbegründerin Schramm hatte den unerlaubten Download ihres Buches: „Klick mich“ durch ihren Verlag unterbinden lassen.
So schrieb auch Golem.de süfisant dazu:

Julia Schramm, Mitglied im Bundesvorstand der Piratenpartei und Verfechterin der Post-Privacy-Bewegung, hat einen illegalen Download ihres Buches „Klick mich – Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin“ durch ihren Verlag gestern entfernen lassen.

In ihrem Blog schrieb die Piratenkönigin zudem:

„Ja, ich möchte, dass für meine Bücher bezahlt wird, dass Menschen sie gerne kaufen. Aber wenn sie es nicht tun, dann möchte ich keinen Überwachungsapparat, der sie wie Schwerstkriminelle behandelt, weil sie meine Sachen kopieren. Das geht so nicht. Sorry.“

Die Selbstbeweihräucherung

Bereits kurz nach Veröffentlichung des von Selbstbeweihräucherung strotzenden Werkes hatten findige Leser über den Cloud-Speicherdienst Dropbox das Buch als PDF-Datei zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt und im Anschluss daran den Link via Twitter und Tumblr verbreitet.

Mittlerweile findet sich jedoch nur noch der Hinweis:

„This file is no longer available due to a takedown request under the Digital Millennium Copyright Act by Julia Schramm, Autorin der Verlagsgruppe Random House.“

Bereits kurz zuvor hatten aufmerksame Mitglieder der Piratenpartei Kenntnis davon erhalten und mit dem Hinweis auf einen Absatz im Parteiprogramm der Piraten verbreitet. Darin hieß es:

„Daher fordern wir, das nichtkommerzielle Kopieren, Zugänglichmachen, Speichern und Nutzen von Werken nicht nur zu legalisieren, sondern explizit zu fördern, um die allgemeine Verfügbarkeit von Information, Wissen und Kultur zu verbessern, denn dies stellt eine essenzielle Grundvoraussetzung für die soziale, technische und wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft dar.“

Schramms Machwerk war kurze Zeit später im zum „Random House“ gehörenden Knaus-Verlag für stolze 16,99 Euro veröffentlicht worden. Für das E-Book werden sagenhaft stolze 13,99 Euro verlangt. Besonders pikant an dieser Angelegenheit: Für das Buch soll Piratenkönigin Schramm, laut FAZ, einen fürstlichen Vorschuss in Höhe von 100.000 Euro erhalten haben. Respekt! Das hat sich doch gelohnt.

Zum Abschluss noch ein kleines Zitat aus der Golem-Seite zur Person der Beisitzerin für die Piraten im Bundesvorstand Frau Schramm:

Julia Schramm ist Beisitzerin für die Piraten im Bundesvorstand und Mitbegründerin der datenschutzkritischen Spackeria, einer Interessengruppe, die sich mit Post-Privacy auseinandersetzt – der Informations- und Rechtsfreiheit im Internet.

Merksatz Informations- und Rechtsfreiheit im Internet: Jeder ist sich selbst der Nächste.

Oder: Solang es nur die anderen betrifft ist alles Wurst. Geht es aber an die eigene Geldbörse, dann werden blitzschnell andere Seiten aufgezogen.

Nachtrag meinerseits kurze Zeit später

Dieser Artikel wurde um einige Bruchstücke aus einem Artikel zum Thema von Handelsblatt.com ergänzt.

Nachtrag einige Tage später, kurz nach der ersten Tasse Kaffee

Piratenprinzessin Frau Schramm hat sich mittlerweile dazu herab gelassen, sich zur Löschung des Downloadlinks seitens ihres Verlag nachfolgendes dem Pöbel kund zu tun. Gegenüber Süddeutsche.de sagte sie:

„Es ist ja klar, dass der Verlag dagegen vorgeht, wenn mein Buch bei Dropbox zum Download steht.“ […]

Und weiter zur Begründung, dass Sie darin keinen Widerspruch sehen kann und nicht das Urheberrecht, sondern den Begriff des geistigen Eigentums ablehne, da er ein Kampfbegriff sei.

Dafür zolle ich der Piratenkönigein auch heute noch meinen sarkastischen Respekt.

Quelle:       Golem, Handelsblatt,       Süddeutsche


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