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Electronic Arts von The Consumerist-Usern mit Golden Poo ausgezeichnet

Electronic Arts von The Consumerist-Usern mit Golden Poo ausgezeichnetElectronic Arts (EA) wurde von den Lesern des Blogs „The Consumerist“ mit dem Titel „Worst Company In America 2012“ und der Trophäe des „Golden Poo“ ausgezeichnet. Die Bank of America landete weit, weit abgeschlagen auf Platz 2.

Laut The Consumerist sollte man jedoch nicht verächtlich oder voreilig über EA denken. Es würde sich schließlich nur um ein Videospielunternehmen handeln.

Und der Gewinner des „Golden Poo“ war…

Zur Zielgruppe des Blogs gehören normalerweise Unternehmen wie BP welches 2011 die Trophäe aufgrund ihres Umgangs mit der       Ölkatastrophe im Golf von Mexiko erhielt. Anders als EA hatte BP jedoch dabei mit ihrem Vorgehen Menschenleben und Natur gefährdet.

Den „Sieg“ von EA erklärte „The Consumeris“t mit den Worten:

„Nun, nachdem sie jahrelang ignoriert und in die Holzklasse verbannt wurden, haben Gamer abgestimmt und Electronic Arts sowie dem Gaming-Business als Ganzem eine Nachricht überbracht:
‚Hört auf, eure Kunden wie Dreck zu behandeln‘.“

Werden EA-Kunden wirklich zu Tode geschröpft und kann man EA mit BP überhaupt gleichsetzen?

The Consumerist wirft EA Gier vor da Spieler mit Kleinbeträgen und Nebenkosten zu Tode geschröpft werden würden. Bestes Beispiel dürfte damals Mass Effect 3 gewesen sein, welches EA enorm viel Kritik einbrachte. Angeblich sollten wichtige Story-Bestandteile aus dem fertigen Spiel geschnitten, um es Kunden entweder über teurere Sammleredition oder als separate Downloaderweiterung (DLC) zu verkaufen.

Generell schien sich EA im Lauf der Zeit den Ruf erarbeitet zu haben, nur auf das Geld der Spieler scharf zu sein. Nur wenige – wenn überhaupt – innovative Fortsetzungen, keine neuen Konzepte und die Tatsache Altbewährtes bis zum letztem auszureizen bestätigen dies.

Gamesindustry.biz zitiert den EA-Sprecher John Reseburg:

„Wir sind uns sicher, dass Bankchefs, Öl-, Tabak- und Waffenhersteller alle erleichtert gewesen sind, dass sie in diesem Jahr nicht auf der Liste waren. Wir werden weiter preisgekrönte Spiele und Dienste entwickeln, die von mehr als 300 Millionen Menschen weltweit gespielt werden“

Auch beim Wirtschaftsmagazin Forbes löste EAs Einstufung als schlimmstes US-Unternehmen Befremden aus:

„Die Miseren der Spieleindustrie lassen sich einfach nicht mit den Aktionen der BofA vergleichen, die dazu führten, dass Leute im wahrsten Sinne des Wortes ihre Häuser und Ersparnisse verloren haben… EA wird weithin verabscheut, und sie haben diese Reputation selbst zu verantworten, aber sie werden aus Gründen verabscheut, die im Grunde im Vergleich zu den großen Pfandbriefbanken und Banken verblassen, die in die Immobilienkrise und den Finanzkollaps involviert sind.“

Letztendlich lag es aber an jedem einzelnen die EA-Geschäftspraktiken zu akzeptieren.
Niemand war, wurde oder wird gezwungen EA-Spiele zu kaufen.
Mein letztes gekauftes EA-Spiel war damals „Drangon Age: Origins Ultimate Edition“. Die Erfahrungen die ich dabei jedoch sammelte, festigten meinen Entschluss – in Bezug auf angebliche Blockbuster-Titel der neuesten Generation – EA erst einmal den Rücken zu kehren.

Quelle: Consumerist (Bildcollage),       Golem Zitate


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